Lernen lernen

Was ist lernen

Unter Lernen versteht man das gezielte schreiben von Informationen ins Langzeitgedächtnis.

Dabei durchläuft das Wissen drei Gedächtnisstufen.

  • sensorischer Speicher
  • Kurzzeitgedächtnis
  • Langzeitgedächtnis

Der sensorische Speicher bildet unsere Schnittstelle zur Außenwelt. Alle eingehenden Reize werden zur Priorisierung abgespeichert.

Seine Aufgabe kommt der eines Türstehers gleich. Welche Informationen dürfen rein und welche müssen draußen bleiben. Die Aussortierung findet innerhalb von Sekundenbruchteilen statt.

Sobald eine Information die Prüfung bestanden hat, gelangt sie in unser Kurzzeitgedächtnis.

Das Kurzzeitgedächtnis speichert Informationen zwischen, aber hält diese nur für wenige Sekunden. Ob es sich dabei um eine gemerkte Telefonnummer handelt, unseren nächster Zahnarzttermin oder den Namen einer Club-Bekanntschaft ist hier egal.

Sobald eingehende Informationen sich wiederholen oder mit Bekannten verknüpft werden können, gelangen diese in unser Langzeitgedächtnis.

Das Langzeitgedächtnis umfasst das Wissen auf welches wir zurückgreifen können. Nachdem dieses Wissen abgespeichert ist, können wir es für Entscheidungen nutzen und Handlungen daraus ableiten.

Obwohl Wissen vorrätig ist, kann es oft nicht auf Wunsch abgerufen werden. Denn obwohl Informationen in unserem Gehirn existieren, können diese verschüttet sein.

Dabei schränkt uns die Verfügbarkeit von Informationen ein.

Nichtsdestotrotz gilt: Wissen ist besser als Nichtwissen. Denn nur wenn Wissen vorhanden ist, besteht die Möglichkeit es abrufen zu können!

Warum lernen

Sprichwort Laozi
Laozi

Die Welt steht im ständigen Wandel. Technologien erscheinen und verblassen im Schatten neuer Technologien. Denn das Intervall, in dem sich das gesamte Wissen der Erde verdoppelt, wird immer kürzer.

Niemand möchte abgehängt werden! Sobald wir stehen bleiben, ertrinken wir in der Informationsflut…
Um am Ball zu bleiben müssen wir lernen. Denn lernen ist das Paddel des Menschen gegen den Strom an Informationen.

Wenn wir der Aufgabe gewachsen sein wollen, müssen wir zuerst lernen zu lernen!

Nach Wissen suchen, heißt Tag für Tag dazu gewinnen.

Laozi

Was ist Lernen lernen

Lernen lernen bedeutet über das Lernen zu lernen. Und zwar indem verstanden wird wie lernen funktioniert.

Es gibt Dinge, die wir lernen müssen, bevor wir sie tun können. Und wir lernen sie, indem wir sie tun.

Aristoteles

Denn alles was wir können. Und alles was wir beherrschen wollen müssen wir zuerst lernen.

Folglich müssen wir das Lernen üben. Nur so können wir es meistern.

Wie Lernen lernen

Ich zeige dir wann Lernen Sinn macht. Überdies wirst du sehen wie eine Lernumgebung aussehen sollte. Ferner auch erfahren, warum Pausen beim Lernen wichtig sind.

Sobald diese Prinzipien verstanden sind, erweitern wir unseren Blick. Folglich werden wir uns mit Lernkanälen auseinandersetzen. Außerdem Lernarten untersuchen. Ferner wagen wir einen Blick auf unterschiedliche Lerntypen.

Wann ist die beste Zeit zum Lernen

Sprichwort über das Lernen
Sprichwörter beinhalten viel Wahres!

Die Morgenstunden bilden den perfekten Zeitpunkt zum Lernen. Während dem Schlafen erholt sich der Körper sowie der Geist. Folglich bieten sich die Morgenstunden perfekt zum Lernen an.

Zudem besteht am späten Nachmittag ein zweites Lernzeitfenster. Wenn du dieses nutzen möchtest, warte mindestens zwei Stunden nach dem Mittagessen ab. Denn ansonsten befindet sich das meiste Blut im Verdauungstrakt. Folglich leider die Konzentration darunter.

Indem du beide Zeitfenster nutzt, kannst du dein Potential gänzlich ausschöpfen!

Weitere Informationen zum Thema Lernzeiten findest du bei www.praktischarzt.de.

Wie gestalte ich meine Lernumgebung

Eine jede Lernphase beginnt damit die richtige Mentalität herzustellen. Nun schaue dir hier meine Glaubenssätze an, falls du dies noch nicht getan hast.

Lenke deine volle Konzentration auf das Hier und Jetzt.

Denn der Mensch ist NICHT Multitasking fähig!

Folgende Tipps zum Lernumfeld:

  • Aufgeräumte Arbeitsfläche
  • Ruhige Umgebung
  • Ein Glas Wasser griffbereit
  • Smartphone ausgeschaltet

Mein persönlicher Tipp bei Unruhe:

Versuche es mit einer Atem-Meditation. Denn diese entspannt und fokussiert dich zugleich.

Übrigens ein kurze Anleitung zum Einlesen habe ich dir verlinkt: Atem-Meditation.

Wollt ihr es einfach einmal ausprobieren?

Wie Lernpausen gestalten

Wir wollen schnell mit dem Lernen fertig werden. Außerdem sehen wir Pausen oft nur als Zeitfresser an. Folglich etwas das uns vom Lernen abhält.

Falsch!

Unser Gehirn ist wie ein Muskel. Somit erschöpft es, bei langer intensiver Arbeit. Indem wir eine Pause einlegen, kann sich das Gehirn wieder erholen.

Generell empfehle ich alle 45-60 Minuten Lernzeit eine Pause von 10-15 Minuten einzulegen.

Diese Pause sollte dafür genutzt werden auf neue Gedanken zu kommen.

Deswegen eigenen sich kurze Spaziergänge, Sportübungen und Meditation perfekt für Pausen.

Freilich entspannt jeder Mensch anders. Somit musst du den für dich richtigen Weg zur Entspannung finden.

Ferner achtet darauf ausreichend zu trinken. Denn wenn zu wenig Flüssigkeit aufgenommen wird, können sich Kopfschmerzen und Denkblockaden einstellen.

Was sind Lernkanäle

Lernkanäle sind Wege über die Wissen vermittelt wird.

Das Wissen kann über verschiedene Lernkanäle aufgenommen werden. Nämlich hören, sehen, schmecken, riechen, fühlen.

Übrigens ein rein akustischer Lernkanal wäre zum Beispiel ein Podcast. Zudem stellt ein Video-Clip eine Kombination aus akustischem und visuellem Lernkanal dar. Folglich gibt es eine Menge möglicher Kombinationen von Lernkanälen miteinander.

Durch die Kombination mehrer Lernkanäle können mehrere Reize gleichzeitig ausgelöst werden. Daher kann durch eine Kombination von Lernkanälen die Effizienz des Lernens gesteigert werden.

Falls du dich mehr über Lernkanäle informieren möchtest, verlinke ich dir einen passenden Blogbeitrag: Lernkanäle.

Was sind Lernarten

Lernarten sind Mechanismen über die wir uns Wissen einprägen können.

Lernarten Grafik

Assoziationslernen

Beim Assoziationslernen werden Verknüpfungen im Gehirn geschaffen. Diese Verknüpfungen helfen dem Gehirn neue Informationen einzuordnen. Somit kann neues Wissen mit altem Wissen verbunden werden.

Zur Anwendung kommt das Assoziationslernen zum Beispiel beim memorieren von Vokabeln. Denn hier wird das fremde Wort mit dem bekannten Wort verknüpft. Daher können wir über das bekannte Wort auf die fremde Übersetzung zugreifen.

Überdies gilt, je häufiger diese Verknüpfung betont wird, desto mehr festigt sie sich.

Verarbeitungslernen

Beim Verarbeitungslernen wird ein Thema aktiv erarbeitet. Ferner eignet sich diese Lernart zum Erschließen komplexer Themen.

Übrigens als Vorbedingung zum Verarbeitungslernen muss ich bereit sein zum Lernen.

Investiere bewusst Zeit. Außerdem verinnerliche dir meine Glaubenssätze. Denn diese stärken den Selbstoptimierer in dir!

Benötigte Zeit: 1 Stunde.

Verarbeitungslernen:

  1. Überblick gewinnen

    Verschaffe dir eine Übersicht über das Lernthema.
    Um Details verstehen zu können, musst du den Kontext kennen.
    Deswegen recherchiere nach passenden Büchern, Beiträgen und Diplomarbeiten.

  2. Strukturieren

    Nun schaue dir an, was du an Quellen zusammengetragen hast.
    Gibt es ein Inhaltsverzeichnis? – Super!
    Ferner achte auf Überschriften und Zwischenüberschriften.

    Vermerke dir alle Schlüsselbegriffe, die in mehreren Quellen vorkommen. Denn diese scheinen eine hohe Relevanz für das Thema zu besitzen.

    Nun kläre für dich unbekannte Begriffe.

    Nachdem alles klar ist, ordne die Begriffe in eine Struktur ein. Weil dadurch ein Grundgerüst für das zukünftige Wissen geformt wird. Außerdem ermöglicht es dir den Überblick zu behalten. Also egal wie weit du später in Details eintauchen wirst.

     

  3. Kernwissen formulieren

    Oft lesen wir um etwas gelesen zu haben. Wann immer wir etwas wichtiges lesen, sollten wir uns Notizen machen. Oder das Wissen steht uns bald nicht mehr zur Verfügung.

    Informiere dich nun weiter über die notierten Schlüsselbegriffe.

    Nun verdichte die vorher erstellte Struktur mit deinen Notizen.

     

  4. Einordnen + Verknüpfen

    Der letzte Schritt besteht in dem Verknüpfen des neuen Wissens mit bekannten Wissen. Somit wird dem Prinzip des Assoziationslernens gefolgt.

    Dieser Prozess festigt das neue Wissen.

Was sind Lerntypen

Jeder Mensch ist ein Individuum. Folglich lernt jeder anders am Besten!

Sobald du verstehst wie du lernst, hast du verstanden wie du lernen musst.

Christian Roos

Folgende drei Lerntypen existieren:

  • Illustratoren
  • Auditive
  • Tuer

Der Auditiver Lerner

Bist du ein auditiver Lerner? Folglich lernst du am besten durch akustische Reize. Indem du beispielsweise einem Vortrag lauschst. Oder Konversationen mit Anderen führst.

Über das Sprechen und Hören prägst du dir am besten Informationen ein.

Deshalb nutze den Dialog mit Anderen. Und fasse Wissen mit deinen eigenen Worten zusammen. Somit nutzt du deinen Lerntyp für dich.

Der Illustrator

Illustratoren lieben Strukturen. Denn sie lieben es Informationen und Begriffe logisch miteinander zu Verknüpfungen.

Sobald Ordnung existiert, verschafft es ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Denn sie lieben es den Überblick zu behalten.

Illustratoren können mit Mindmaps, Skizzen, Zeichnungen und Ablaufdiagrammen perfekt arbeiten. Freilich bietet sich darüber hinaus alles an, was Kategorisierungen und Strukturierung zulässt.

Der Tuer

Packst du lieber direkt etwas an? Dann überwiegt der Tuer in dir. Denn „Learning by doing“ lautet die Divise.

Übrigens erfolgt das Lernen beim Tuer durch Motorik.

Damit du schnell lernst, solltest du das Wissen immer direkt anwenden.

Also baue beim Auswendiglernen einer Rede bewusst viel Gestikulation ein. Nachdem das getan hast, übe vor dem Spiegel. Auf dass du dir schneller den Text einprägen kannst.

Wie Lerntyp bestimmen

Der eigene Lerntyp setzt sich aus einer Kombination der drei Lerntypen zusammen.

Nur ist bei jedem Mensch die Ausprägung der Lerntypen verschieden.

Während der eine sich gerne zu erst einen Überblick verschafft, lernt der Andere am Besten beim Ausprobieren.

Werfe einen Blick auf die nachfolgende Grafik und schätze dich selbst ein.

Ausprägung Lerntyp
Wie schätzt du dich ein? Hinterlasse mir einen Kommentar hierzu 🙂 !

Schlusswort - Lernen lernen

Mit diesem Blogbeitrag habe ich einen Rundumschlag gewagt. Mir ist es wichtig auf die großen Themen des Lernens aufmerksam zu machen. Gleichzeit ist der Beitrag als Grundlage zur Selbstoptimierung gedacht.

Wir behalten von unsern Studien am Ende doch nur das, was wir praktisch anwenden.

Johann Wolfgang von Goethe

Üben üben üben! Wir lernen nie aus. Du musst lernen dein Potential zu nutzen! Denke wie ein Selbstoptimierer.

Hinterlasse mir jetzt einen kurzen Kommentar!

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Christian Roos

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